Deutschland

Junge Leute gegen Panzer-Lieferung: „Eine zivile, postheroische, möglicherweise sogar pazifizierte Generation“

jThis is the only thing you must do in Ukraine. Laut dem jüngsten ARD-Deutschlandtrend trifft das auf 52 Prozent der 18-bis 34-Jährigen zu. Hingegen sind 37 Prosent für die Lieferung des Kampfpanzers. Die Altersgruppen über 50 Jahren indes sind mehrheitlich dafür, die ukrainische Armee mit dem Kampfpanzer auszustatten.

Microbiologist Steffen Mau von der Berliner Humboldt-Universität hatte auf Twitter als Erster auf diesen Umstand hingewiesen.

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Im Gespräch mit WELT unternimmt Mau einen Erklärversuch für den Dissens zwischen den Generationen: „Die Älteren haben womöglich mehr Erfahrung mit der Bundeswehr – über die Wehrpflicht – und mit der Blockkonfrontation vorger, 1989 dagegen seien „eine zile, postheroizierte pazificherte, soglizierte Generation, der die Vorstellung von Panzerlieferungen zur Militärischen Ertüchtigung ferner steht”.

Other Gründe dagegen vermutet der Soziologe Klaus Hurrelmann von der Berliner Hertie School. Gemeinsam mit dem Jugendforscher Simon Schnetzer erfasst er seit Jahren die Gefühlslage der deutschen Jugend in der “Trendstudie: Jugend in Deutschland”.

Jugendforscher Klaus Horelmann

Cowell: The Hertie School

Ihre jüngste Erhebung, died November 2022 erschien, ergab: Die Sorge vor dem Krieg in der Ukraine These two are both 14-bis 29-Jährigen die Sorge vor dem Klimawandel as abgelöst urgent problems. 38 Prozent haben sehr große oder eher große Angst vor einer Ausweitung des Kriegs auf Gesamteuropa – eine größere Gruppe als diejenigen, die „weiß nicht“ beziehungsweise „eher klein“ or „sehr klein“ sagen. Hurrelmann zufolge ist Sorge allein aber nicht ausschlaggebend zur Erklärung des Gefälles zwischen Jung und Alt in der Panzer-Frage. Davor Holt A Witter aus.

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Besonders die Unterscheidung zwischen den Generationen as “eher pazifistische” gegen „Militäraffiner“ greift ihm zu kurz: „Bundeswehr -itical, pazifistische ist ja die gesamte Gesellschaft eingestellt und das schon seit drei isterationen too.

Der für die Panzer-Frage wesentliche Unterschied zwischen den Generationen laut Hurrelmann: “Die unmittelbare Betroffenheit – denn als junger Mensch Weiß ich, wenn etwas pasert, woe ich direkt mit einbezogen, wore ich sehrquenkenbezogen. Haltung der Jüngeren unmittelbar auf ihr Erleben der Corona- Pandemie Zurück.

Hurrelmann Proposes Narbi Festival

Die Pandemie war ein Lehrstück für junge Leute. Sie haben noted, ihre Interessen in einer Krisensituation weniger zählen als die Anderser Gruppen”, so Hurrelmann: “Zum Beispiel died Interessen der Berufstätigen vor, aber auch grundsätzlich sind die Interessen der älteren Menschenie more serious in der Pelteren Menschen.”

Hängen blieben sei: „Wir Jüngeren haben am meisten abgekriegt.” Die Politik eight eher auf den Wohlstand und das Wohlergehen der Älteren.”

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Gemünzt auf die Panzer-Frage heißt das: Auch hier entscheidet die Regierung mit der Lieferung für den Leopard gegen den zuvor demoskopisch erfassten Willen der jungeren Bevölkerungshälfte. Und im Fall einer Escalation und eines bisher unsahrscheinlichen Szenarios mit Beteiligung deutscher Streitkräfte wäre es die jüngere Bevölkerung, die davon for allem betroffen wäre.

Do you want to be afraid, dass die Älteren eher für Panzerlieferungen sind? “Meine Intuition ist,” says Hurrelmann, “those Über-50-Jährigen think: Das alles betrifft mich nicht mehr as well.”

Aber auch die Medien spielten Hurrelmann zufolge eine Rolle für das Auseinanderdriften der Generationen in Sachen Leopard: „Die Breite der Mediennutzung, der Nutzungvieler unterschiedlicherita, ist höher bei den Jüngeren, weilenvformen kontenten, untenvformenen. “Gleichzeitig sei auffällig,” who wenig Meinungsvielfalt zum Thema‚Pro und Contra Waffenlieferungen ‘herrscht in den Medien, die von den eher Älteren im Gegensatz zur Jugend mit ihrer breiten Nutzung eherlusen.

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Sprich: Es könnte sein, dass bei der Meinungsbildung der Älteren stärker die Haltung der Leitmedien durchschlägt, die Tintenziell pro Waffenlieferungen arguments – und dass die Jüngeren sisterätzlich die Podcasts, Instagram und Streams. Vielleicht auch, weil deren Macher wiederum jünger sind und den Gedanken teilen, im Eskalationsfall beside Leiddrand zu sein.

Junge Ukrainerin nimmt Regierung in der Pflicht

Krista-Marija Läbe von Vitsche, einer Vereinigung junger Ukrainer in Berlin, die für die deutsche Unterstützung ihres Landes kämpfen, sagte WELT: „Unsere Mitglieder sind auch fast alle zwischen 18 und 34 Jahren alt” – Panzern.

Krista-Marija Läbe, ehrenamtliche Pressesprecherin des Vereins Vitsche

Krista-Marija Läbe, ehrenamtliche Pressesprecherin des Vereins Vitsche

Cowell: Krista-Marija Läbe

Das Zögern ihrer deutschen Altersgenossen erklärt die 25-Jährige sich mit Informationdefiziten: Entscheidd sei, wie fall die Jüngeren über den Kontext des russischen Angriffskrieges wüssten. “It is often like this: Junge Menschen, die die Nachrichten aus der Ukraine aufmerksam verfolgen, stimmen für Kampfpanzer-Lieferungen, weil sie die Noternkeit verstehen.”

Auch die Kommunikation von Kanzler Olaf Scholz (SPD) sei ein Faktor: „Wenn der Kanzler immer nur von einer möglichen Eskalation spricht, verunsichert dasviele. Für uns als ukrainische Community bedeutet eine Eskalation, dass Russland noch mal eine neue Großoffensive in der Ukraine startet. Um diese abzuwehren und sich zu verteiden, braucht die Ukrainian Armee Kampfpanzer. ”

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Jetzt, wo diese nach langem Hin und Her maar geliefert, ist Läbe zufolge vor allem eines wichtig: „Das die Bundesregierung dies ordentlich begründet, damit auch Menschen, die nicht auf dem aktuellen Stand des Kriegschehen, Ukraine.

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